ueberschrift

1859 wurde das Gebäude `Vor dem Schlesischen Tor 3’ von dem Architekten Gustav Möller (*1826 in Erfurt- +1881 in Berlin) als eines von 14 sogenannten Akzisehäusern( de.wikipedia.org/wiki/Akzise )gebaut.

G. Möller ( de.wikipedia.org/wiki/Gustav_M%C3%B6ller ) war zu seiner Zeit kein unbekannter Architekt.

Es existieren noch fünf weitere Häuser von ihm in Berlin.

Was den architektonischen Wert angeht, sind diese jedoch (bis auf die Zionskirche im Prenzlauer Berg) nicht mit unserem Haus vergleichbar.

Der Zweck des Gebäudes war die Besteuerung der auf der Schlesischen Straße in die Stadt transportierten Waren. Sein Bau war notwendig geworden, nachdem die Akzisegrenze vom Schlesischen Tor (Eines von 20 Stadttoren Berlins) an den neuen Landwehrkanal vorgeschoben wurde. Diese wurde aber 1877 endgültig aufgehoben, so dass die ursprüngliche Funktion des Gebäudes nicht lange andauerte.

Ab 1895 wurde das Haus als Wohnhaus des königlichen Wasserbauamtes genutzt.

Seit dem haben dort ausschließlich Mitarbeiter des Amtes, vorwiegend Schleusenwärter (wie z. B. unser Herr Oppermann) gewohnt.

Seit 1995 ist das Haus in Privatbesitz und wurde bis 2003 an Kleingewerbe vermietet.

Mitte 2003 fingen wir mit den Bauarbeiten an und seit Mai 2004 wird das Gebäude zum ersten Mal in seiner Geschichte durch uns für gastronomische Zwecke genutzt.

 

Das Haus, sowie das dazugehörige Gelände steht unter dem höchstmöglichen Denkmalschutz.